Land-News

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Dienstag, 1. September 2015

01.09. -  meteorologischer Herbstanfang. Jetzt beginnt meine Zeit.

Ich liebe die feuchte Kühle am Morgen
Nebelfetzen, die über die Landschaft ziehen
Spinnweben, die in Sträuchern und an langen Gräsern hängen
Regen, der die Natur für eine Weile wieder satt grün werden lässt
und nicht zuletzt Temperaturen unter 20 Grad

Ein wenig stiller ist es schon geworden auf dem Hof.
Die Schwalben haben sich, nach der Aufzucht von zweimal vier Jungen, gesammelt und sind bereits fortgezogen. Die Bachstelzen sind ebenfalls auf dem Weg in ihr Winterquartier. Von den Falken lässt sich noch einer gelegentlich sehen. Nur das Hausrotschwänzchen ist noch da. Aber auch das wird bald in den Süden fliegen und auf seinen heiseren Ruf werden wir bis zum nächsten März warten müssen.
Die Spatzen bleiben uns erhalten. Die lärmen und tschilpen und zanken das ganze Jahr über.

In diesem Jahr habe ich erstmals Tomatenpflanzen im Kübel gezogen. Dem Internet sei dank, konnte ich einige alte Sorten kaufen, die man im Handel nirgends findet.  Noch nie habe ich so würzige, fruchtige und aromatische Tomaten gegessen. Das schreit nach einer Wiederholung in größeren Pflanzkübeln.


Die Tomatenernte von heute


In den Wäldern gibt es in diesem Jahr Unmengen von dicken, schwarzen Brombeeren. Ich brauche einfach nur um mich herumzupflücken. Sie wachsen beinahe vor der Haustür.
Bald sind Äpfel und Birnen reif. In diesem Jahr gibt es reichlich. Dafür tragen die Pflaumenbäume wenig. Das bedeutet mehr Apfel - als Pflaumenkuchen.

Hier eines meiner Lieblingsapfelkuchenrezepte:

300 gr Mehl (Weizen oder Dinkel)
50 gr Zucker
1/2 Päckchen Trockenhefe
1 Ei
ca. 100 ml Milch
ca. ca. 50 gr Butter
5 mittelgroße Äpfel (z.B. Boskop oder Elster oder eben aus dem eigenen Garten)
100g Mandelblättchen
20 gr Zucker
etwas zerlassene Butter

Mehl mit Zucker und Hefe vermischen. Ei und weiche Butter hinzufügen. Die Milch erwärmen und alles mit dem Knethaken zu einem glatten Teig verrühren. Nur so viel Flüssigkeit zugeben, dass der Teig weich, aber nicht zu dünn wird. An einem warmen Ort zugedeckt etwa 1 Stunde lang gehen lassen. Danach in eine Springform geben und den Rand ein wenig hochziehen.
In der Zwischenzeit die Äpfel schälen, in ganz dünne Scheiben schneiden und auf den Teig schichten. Ich lege sie einfach locker übereinander in die Form.
Mandelblättchen mit Zucker mischen und auf den Äpfeln verteilen. Anschließend die flüssige Butter
darüber träufeln. Das gibt eine knusprige, nach Krokant duftende Schicht.
Im Backofen bei 160 Grad Heißluft ca. 45 Minuten backen.

Variation:

einen Becher saure Sahne mit etwas Zucker, Vanille und zwei Eiern verquirlen und über die Äpfel gießen. Dann erst den Mandeldeckel darauf verteilen. Backzeit bleibt die gleiche.

Die perfekten Partner zu diesem Kuchen sind warme Vanillesoße oder Sahne.

Viel Spaß beim Nachbacken und Guten Appetit!

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