Land-News

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Samstag, 25. Februar 2017

Das Ende eines Pflaumenbaums

Sturmtief "Thomas" ist auch über unser Grundstück gefegt. Einer unserer alten Pflaumenbäume besaß nicht mehr die Kraft, dem Wind standzuhalten und stürzte um.
Der Baum hat lange nicht mehr getragen, auf seiner Borke siedelten Flechten, Moose und Pilze und jedes Frühjahr zeigen sich weniger Blätter. Ein sicheres Zeichen, dass bereits weite Teile abgestorben waren.
Vor einigen Jahren pflanzte ich eine Ramblerrose an seinem Fuß. Die Rose wuchs hoch hinaus und nutzte dabei Äste und Zweige als Kletterhilfe. In jedem Sommer strahlte der alte Baum im neuen Glanz tausender weißer Blüten und zog Bienen, Hummeln und Schmetterlinge an.
Dieser wunderschöne Blickfang ist nun fort. Wir haben die Ausläufer der Rose gekappt, den Wurzelstock ausgegraben und an den Fuß eines jungen Blutahorns gepflanzt, der bereits etwa sieben Meter hoch ist. Nun hoffe ich, dass die Rose nicht mit dem Pflaumenbaum ihr Ende gefunden hat, sondern neue Wurzeln bildet. Denn die weißen Blüten werden in dem roten Laub bestimmt wunderbar aussehen.
Der Pflaumenbaum dient den Hühnern jetzt als Sitz - und Kletterfläche. Unter seiner bröseligen Borke finden sie jede Menge Spinnentiere und Würmer.
Leider ist der Stamm beim Aufschlagen in der Mitte gerissen, so dass wir nicht viel von dem tollen roten Holz verwenden können. Ein paar Scheiben haben wir abgesägt. Die werden jetzt getrocknet und dann bearbeitet. Geschliffen kommen Maserung und Farbe erst richtig zur Geltung. Mal sehen, was wir daraus machen.







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